Die Geschichte des ehemaligen Brauhauses Wendelstein ist durch die Veröffentlichungen von Heinrich Schlüpfinger, Dr. Jörg Ruthrof und zahlreichen anderen Autoren hinreichend dokumentiert. Deswegen hier nur ein kurzer geschichtlicher Abriss.

Georg Andreas Ammon erhält im Jahr 1813 nach langen und zähen Verhandlungen und vielen Widerständen die Brauereikonzession. Nach seinem Tod bleibt die Konzession in der Familie und es wird angefangen Bier zu brauen. Bis 1969 wird die Brauerei mehrmals an neue Besitzer weitergegeben.

Im Laufe der Jahre 1969 bis 1973 wird die Bierherstellung auf das Areal der ehemaligen Brauereikeller in der Röthenbacher Straße verlagert. Das nun nicht mehr genutze Brauereigelände in der Kirchenstraße wird an die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Wendelstein verkauft.

Nach dem Tod von Wilhelm Forstner im Jahr 1987 wird die Brauerei an die Patrizier Brau AG verpachtet. Diese rationalisiert zuerst den Betrieb, bevor 1990 die Brautätigkeit eingestellt wird.