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Mein Name ist Markus Gurnig, ich wohne seit mehr als 50 Jahren in Wendelstein.                               

Damit gehöre ich zu der Generation, die noch die originalen Biere des Brauhauses Wendelstein trinken durfte.

Wie viele Wendelsteiner habe auch ich den Verkauf und die Schließung der Brauerei mit Unverständnis hingenommen. Was hätten sich für Möglichkeiten ergeben können, wenn die Gemeinde Wendelstein zugegriffen, die Brauerei gekauft und weitergeführt hätte.

Das so etwas funktioniert zeigt uns die Brauerei in Spalt, die ein Eigenbetrieb der Stadt Spalt und somit die einzige kommunale Brauerei in Deutschland ist.

Ich habe während meines Studiums in einem Praktikum das Brauen und Schnapsbrennen erlernt und das Erlernte in den folgenden Jahren auch immer genutzt und mein eigenes Bier hergestellt. Am Anfang noch auf dem Küchenherd, später mit einem Einkochautomaten und mittlerweile mit einer kleinen Brauanlage.

Im April 2018 konnte ich mir die Namensrechte am "Brauhaus Wendelstein" und am "Wendelsteiner Bier" sichern.

Danach habe ich nach Wegen gesucht, wieder eine Brauerei in Wendelstein aufzubauen, aber es mangelt bis heute an geeigneten Flächen/Räumen. So bleibt mir nichts anderes übrig, als die Brauanlage eines Freundes mit zu verwenden. Damit ist das Bier aber leider noch nicht in Wendelstein hergestellt, aber ich kann meine Bierrezepte brauen und alle anderen Einrichtungen der Brauinfrastruktur mitbenutzen. Ich hoffe doch sehr, dass es in absehbarer Zeit die Möglichkeit gibt, in Wendelstein zu brauen.